Kinderpornografie
Kinderpornografie
Kinderpornografie ist ein Phänomen, das die Polizei NRW zu einem Schwerpunkt der nordrhein-westfälischen Kriminalitätsbekämpfung erklärt hat.
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Minister Reul: „Geballte Power gegen Kinderpornografie“
Kinderpornografie
 
Fotos oder Filme, die den sexuellen Missbrauch eines Kindes (Handlungen von, an oder vor Kindern) darstellen, zählen zur Kinderpornografie. Mittlerweile kursieren gigantische Datenmengen im Netz.
Opfer sexuellen Missbrauchs sind in der Mehrzahl Mädchen. Aber auch Jungen, häufig im Alter zwischen sechs und dreizehn Jahren, sind betroffen. Selbst Säuglinge und Kleinkinder sind sexueller Gewalt ausgesetzt.
Die Konsumenten kinder- und jugendpornografischer Bilder und Videos sind überwiegend Männer aller Altersklassen. Sie stammen aus allen Gesellschaftsschichten. Frauen treten in diesem Deliktsbereich nur ganz vereinzelt auf.
Ein einheitliches Bild der Ermittlerin/des Ermittlers gibt es nicht. Überwiegend sind das Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, die freiwillig und mit der tiefen inneren Motivation missbrauchten Kindern zu helfen diese Arbeit machen.
Das Darknet erschwert der Polizei die Arbeit – auch im Bereich Kinderpornografie. Dennoch gelang es in der Vergangenheit immer wieder Täter zu ermitteln und Plattformen zu schließen. Das Darknet ist ein loser Verbund von vielen privaten Computern, die als Peer-to-Peer-Netz untereinander verbunden sind und zwischen denen die Daten häufig verschlüsselt übertragen werden. Der Zugang zum Darknet erfolgt über das Tor-Programm, wobei TOR für The Onion Router (TOR) steht.
Wie kann ich Kinder schützen? An wen kann ich mich im Ernstfall wenden?
Hier finden Sie Kurzzusammenfassungen einiger Studien.
In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110