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Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik

Historisch - Pollizeiauto zur Beweissicherung bei der Unfallaufnahme
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik
Verkehrsunfallentwicklung 2018 im Stadtgebiet Düsseldorf und auf den Bundesautobahnen im Regierungsbezirk Düsseldorf

Die Verkehrsunfallstatistik gibt einen Überblick über die Verkehrsunfallsentwicklung im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Düsseldorf für die vergangenen Jahre.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

ehe wir Ihnen die Verkehrsstatistik für das Jahr 2018 auf den nächsten Seiten vorstellen, möchte ich Sie um Folgendes bitten:

Konzentrieren Sie sich als Verkehrsteilnehmer immer zu 100 Prozent auf den Straßenverkehr! Der dichte Verkehr auf unseren Straßen verzeiht keinen schnellen Blick auf das Handy oder ein intensives Bedienen eines technischen Geräts im Fahrzeug - er fordert unsere gesamte Aufmerksamkeit! Jeder Fußgänger, jeder Zweirad-, Auto- oder Lkw-Fahrer kann somit dazu beitragen, Unfälle zu verhindern.

Seien Sie für die Kinder ein Vorbild: Warten Sie, wenn die Ampel Rotlicht zeigt! Fördern Sie die Selbstständigkeit Ihrer Kinder im Straßenverkehr! Erkunden Sie gemeinsam den Schulweg zu Fuß oder mit dem Rad. Bilden Sie „Gehgemeinschaften"! Elterntaxis sind eine zusätzliche Belastung und eine Gefahr auf den Schulwegen.

Im Jahr 2018 stieg die Gesamtzahl der Unfälle um 479 auf 30.279 im Stadtgebiet Düsseldorf. Bei mehr als 90 Prozent blieb es glücklicherweise bei Blechschäden. Mehr als 2.900 Menschen erlitten bei den Unfällen Verletzungen. Sieben Menschen starben an den Unfallfolgen.

Unsere Aufmerksamkeit im innerstädtischen Bereich werden wir in diesem Jahr auch auf Rad- bzw. Pedelecfahrer sowie auf die „schwachen" Verkehrsteilnehmer legen.

Auf den Autobahnen stieg die Unfallzahl von 14.530 auf 14.576 Unfälle leicht an. Hier bereiten uns die schweren Unfälle mit Lkw weiterhin Sorgen. Auch hier spielt die Ursache „Ablenkung" immer wieder eine Rolle.

16 Menschen verunglückten tödlich auf den Autobahnen.

Die wichtige Aufgabe Verkehrsunfälle zu bekämpfen und zu verhindern, sei es durch Präventionsarbeit, aber auch durch repressive Maßnahmen, wird uns auch in diesem Jahr fordern.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Wesseler

Polizeipräsident