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Waffenrechtsangelegenheiten

Asservate Waffen
Waffenrechtsangelegenheiten
Ihre Ansprechpartner in Waffenrechtsangelegenheiten

Hier erhalten Sie Hinweise rund um das Waffenrecht
 
Das Sachgebiet 12 beim Polizeipräsidium Düsseldorf berät Sie rund um die Themen

  • Waffenrecht und dessen Grundsatzangelegenheiten
  • Schießstätten
  • Waffenhandel
  • Waffensammeln sowie
  • Verwaltungsstreitverfahren in diesen Themengebieten.

Das Sachgebiet 12 der Polizei Düsseldorf ist für sämtliche waffenrechtlichen Fragen im Bereich von Düsseldorf zuständig.

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Freitag: in der Zeit von 08:30 Uhr bis 11:00 Uhr
Donnerstag: in der Zeit von 08:30 Uhr bis 11:00 Uhr und 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Anträge sind bei der Polizeibehörde des aktuellen Wohnsitzes zu stellen!


Hinweise

In den letzten Monaten sind bei den deutschen Waffenbehörden viele Anträge auf Kleine Waffenscheine gestellt worden, so auch beim Polizeipräsidium Düsseldorf. Dies hat offensichtlich mit gewissen Vorfällen in der Vergangenheit sowie individuellen Erfahrungen zu tun, die das Sicherheitsgefühl vieler Menschen verändert haben.
 
Im Jahr 2016 wurden circa 1600 Anträge in Düsseldorf gestellt. Auch wenn die Prüfung nicht sonderlich aufwendig ist, so führt doch die große Anzahl der Anträge zu einem Bearbeitungsstau. Derzeit ist mit Wartezeiten von etwa sechs Monaten zu rechnen.
 
Bevor Sie nun fortfahren und den Antrag ausfüllen und an die hiesige Behörde richten, werden Sie gebeten, die weiteren Informationen zur Kenntnis zu nehmen:
 
Jede Unsicherheit in der Handhabung mit Waffen kann fatale Folgen für Sie und Unbeteiligte haben. Bedenken Sie immer, dass Sie sich im Falle eines Waffengebrauchs in einer Stresssituation befinden. Hier kann es dazu kommen, dass Ihnen der Angreifer Ihre Gas-/Schreckschusswaffe entreißt, um diese gegen Sie zu richten.
 
Zudem ist es möglich, dass der Betreffende über eine scharfe Schusswaffe verfügt, so dass Sie sich in einer nahezu chancenlosen Situation befinden.
 
Bedenken Sie, dass Sie bei unangemessener Reaktion sich oder unbeteiligte Dritte verletzen können, welches ggf. Schadensersatzansprüche oder strafrechtliche Verfolgung nach sich ziehen kann.
 
Ist Ihnen bewusst, dass Sie bei Volksfesten, Sportveranstaltungen oder ähnlich gelagerten öffentlichen Veranstaltungen die Waffen erst gar nicht führen dürfen, da Sie sich ansonsten strafbar machen?
 
Auch ist es – entgegen der weitläufig in der Bevölkerung verbreiteten Meinung – nicht erlaubt, mit der Waffe, insbesondere an Silvester/Neujahr zu schießen, schon gar nicht mit pyrotechnischer Munition.
 
Sie können anstelle der Gas-/Schreckschusswaffen erlaubnisfreie Abwehrsprays mit sich führen. Hierfür benötigen Sie auch keinen Kleinen Waffenschein.
 
Für weitere Informationen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsrate Waffenrecht gerne zur Verfügung.