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Verkehrsbericht 2020

Verkehrsjahresbericht 2020
Verkehrsbericht 2020
Der Verkehrsbericht 2020 wird Sie auch dieses Jahr wieder über die Verkehrsunfallentwicklung in unserer Landeshauptstadt Düsseldorf sowie auf über 700 Autobahnkilometern in unserem Zuständigkeitsbereich informieren.
DirV

Vorwort des Polizeipräsidenten


Sehr geehrte Damen und Herren,

die globale Corona-Pandemie stellt uns als Gesellschaft seit März des vergangenen Jahres vor Herausforderungen, die für uns alle neu sind. Auch die Verkehrssicherheitsarbeit des Polizeipräsidiums Düsseldorf blieb von deren Auswirkungen nicht verschont.
Ich gehe davon aus, dass die Pandemie uns als Polizei auch im Jahr 2021 prägen wird. Damit werde ich vermutlich keinen von
Ihnen überraschen.
Mit der Statistik liegen Ihnen nun viele Zahlen für das abgelaufene Jahr vor. Ich möchte Ihnen damit auch zeigen, welche Themen uns beschäftigen. Entscheidungsträger meiner Behörde sind auf qualitativ hochwertige Statistiken angewiesen, die die Entwicklung des Verkehrsgeschehens möglichst genau und objektiv wiedergeben. Diese Statistiken werden genau analysiert,
um daraus wichtige Entscheidungen ableiten zu können. Dabei beginnt deren Erhebung unmittelbar „vor Ort“ beispielsweise bei der Verkehrsunfallaufnahme.
Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Zahl der Verkehrsunfälle 2020 zurückgegangen ist. Allerdings ist auch festzustellen, dass der Rückgang zu Zeiten der beiden „Lockdowns“ im Frühjahr sowie zum Ende der zweiten Jahreshälfte besonders stark und für die Gesamtentwicklung ursächlich sein dürfte.
Nachdenklich stimmt mich, nachdem ich im Vorjahr lobend erwähnt hatte, dass niemand auf einem Fahrrad in Düsseldorf bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, dass für das vergangene Jahr dort nunmehr vier Unfalltote zu beklagen sind. Dieser Entwicklung möchte ich mich in diesem Jahr noch intensiver widmen, um gemeinsam mit den Akteuren der Verkehrssicherheit
die Situation der Radfahrenden in der Landeshauptstadt Düsseldorf nachhaltig verbessern zu können.

Im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Düsseldorf konnte das eingeführte Präsenzkonzept durch zahlreiche Kontrollen und Aufgriffe unter Anwendung der Strategischen Fahndung einen wichtigen Beitrag zur grenzüberschreitenden Kriminalitätsbekämpfung leisten.

Ferner kann ich Ihnen versichern, dass die Polizei Düsseldorf gegen Personen, die ihre eigenen Interessen über die Sicherheit des Straßenverkehrs stellen, konsequent und mit einer Null-Toleranz-Strategie vorgehen wird. In Düsseldorf gibt es keinen Platz für Menschen die durch Imponiergehabe, wie dem Aufheulen lauter Motorengeräusche oder massiven Beschleunigungen
ihrer Sportwagen mit Kickdowns, die Verkehrssicherheit und die Gesundheit Unbeteiligter aufs Spiel setzen. Schließlich ist auch wissenschaftlich unbestritten: Lärm macht krank!

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Wesseler
Polizeipräsident

 

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