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Verkehrsbericht 2019

Verkehrsbericht 2019
Verkehrsbericht 2019
Der Verkehrsbericht 2019 wird Sie auch dieses Jahr wieder über die Verkehrsunfallentwicklung in unserer Landeshauptstadt Düsseldorf sowie auf über 700 Autobahnkilometern in unserem Zuständigkeitsbereich informieren.
DirV

 

Der Verkehrsträger Straße stößt bei anwachsendem Verkehr vielerorts an seine Kapazitätsgrenzen. Staus und ökologische Belastungen erfordern ein Umdenken. Die Mobilitätswende ist in aller Munde. Radwege werden ausgebaut, Ladestationen und Parkmöglichkeiten für Elektrofahrzeuge eingerichtet und die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs erweitert. Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit Ihrer Polizei in Düsseldorf wider.

Jüngst hat die Landeshauptstadt Düsseldorf einen weiteren Anstieg der Radfahrenden festgestellt. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass im Jahre 2019 niemand bei einem Verkehrsun-all auf einem Fahrrad in Düsseldorf ums Leben kam. Die Rad-/Pedelecunfälle befinden sich auf dem Vorjahresniveau. Die Zahl der Verunglückten in dieser Gruppe ging glücklicherweise leicht zurück.

Leider ist 2019 im Vergleich zum Vorjahr eine Person mehr bei allen Verkehrsunfällen im Düsseldorfer Stadtgebiet ums Leben gekommen.

Erfreulich ist jedoch, dass wir in 2019 in der Altersgruppe „Kinder" im Vergleich zum Vorjahr deutliche Rückgänge bei den Unfällen und bei den schwer verletzten Kindern verzeichnen konnten.

Ich möchte betonen, dass dies nicht alleine auf unseren Anstrengungen beruht. Sie alle leisten jeden Tag einen wichtigen Beitrag, indem Sie sich nach den Grundregeln der Straßenverkehrsordnung unter Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme fortbewegen. Genau dieses Verhalten hilft, Unfälle zu vermeiden. Neben der Polizei arbeiten zudem zahlreiche weitere Akteure unermüdlich daran, die Sicherheit im Straßenverkehr für die Menschen zu steigern. Hierfür möchte ich mich von Herzen bedanken!

Auch auf unseren Autobahnen sehen wir für 2019 eine positive Tendenz. Trotz steigenden Verkehrsaufkommens blieb eine Zunahme an Unfällen aus. Allerdings stieg die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschäden im Vergleich zum Vorjahr leicht an. Die Zahl der getöteten Personen auf unseren Autobahnen ist indes rückläufig. Festzuhalten bleibt dennoch, dass jedes Unfallopfer im Straßenverkehr eins zu viel ist. Hinter den abstrakten Zahlen dieses Berichts stehen immer die Menschen selbst sowie deren Angehörige und auch Hinterbliebene, die mit tragischen Schicksalsschlägen konfrontiert werden.

Die Gewährleistung der Sicherheit im Straßenverkehr gehört zum Kernbereich unserer Aufgaben. Für uns ist es oberstes Ziel, die körperliche Unversehrtheit aller Verkehrsteilnehmenden zu schützen. Dies erreichen wir durch qualifizierte Verkehrssicherheitsarbeit, mit der wir insbesondere schwere Verkehrsunfälle bekämpfen wollen. Klar ist: Wer im Straßenverkehr unserer Stadt, wie auf unseren Autobahnen, rücksichtslos agiert, muss mit unserer deutlichen Reaktion rechnen. Allerdings bedeutet dies weitaus mehr als das „Schreiben von Strafzetteln". Neben der konsequenten Verfolgung von Verkehrsverstößen bildet die Verkehrsunfallprävention von „Klein auf" bis ins „hohe Alter" eine ebenso elementare Säule unserer Aktivitäten.

Gerade vor dem Hintergrund der eingangs erwähnten Verkehrswende sowie der damit verbundenen Zunahme von Fahrrädern, Elektrokleinstfahrzeugen und zu Fuß Gehenden appelliere ich daher auch an Sie: „Lassen Sie uns gemeinsam an dem Ziel, Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten und Getöteten gegen 0 zu reduzieren, arbeiten! Seien Sie achtsam im Straßenverkehr und handeln Sie mit Rücksicht!".

Ihr

Norbert Wesseler
Polizeipräsident