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Sicherheitskonferenz 2016

Sicherheitskonferenz im Polizeipräsidium
Sicherheitskonferenz 2016
Minister Ralf Jäger (a. D.) und Polizeipräsident Norbert Wesseler luden zur Sicherheitskonferenz ein

Am Mittwoch, dem 2. November 2016, richtete das Polizeipräsidium Düsseldorf die turnusmäßige Sicherheitskonferenz aus, in deren Rahmen sich Polizeipräsident Norbert Wesseler, NRW-Innenminister Ralf Jäger, der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel sowie Vertreter von Bundespolizei, Justiz und der Stadt über Sicherheitsthemen austauschten, die sowohl für Düsseldorf als auch für das Land Nordrhein-Westfalen relevant sind. Unter anderem kamen die Themen Silvester sowie der Umgang mit dem Kriminalitäts-Hotspot Düsseldorfer Altstadt zur Sprache.
 
NRW-Innenminister Ralf Jäger lobte die routinierte, sachliche und professionelle Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden in Düsseldorf: „Wir leben heutzutage in einer Zeit, in der man rückläufige Zahlen bei fast allen Kriminalitätsphänomen verzeichnet, während das Sicherheitsgefühl der Bürger sinkt“, so Jäger. Um den Ängsten der Bevölkerung zu begegnen, sei auch eine höhere Präsenz von Sicherheitskräften auf den Straßen unabdingbar. Um dies gewährleisten zu können, wurden zum Beispiel in NRW allein in diesem Jahr ca. 2000 Anwärter in den Polizeidienst eingestellt.
 
Für den Jahreswechsel 2016/2017 kündigte Herr Oberbürgermeister Thomas Geisel an, u. a. Hotspots wie den Burgplatz in der Altstadt stärker auszuleuchten, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken. Auch Polizeipräsident Norbert Wesseler erklärte, dass die Vorbereitungen für den Einsatz an Silvester auf Hochtouren laufen und dass die Kooperation mit der Stadt einwandfrei funktioniere. Des Weiteren ist geplant, bis Ende des Jahres fünf weitere Kameras in der Altstadt zu installieren (Kurze Straße, Burgplatz), um den dortigen Kriminalitätsbrennpunkten besser begegnen zu können.
 
Oberbürgermeister Geisel gab zudem bereits einen kurzen Ausblick auf die im kommenden Jahr in Düsseldorf startende Tour de France. So erarbeiten Polizei und Stadt Hand in Hand ein Sicherheitskonzept, welches neben diversen Streckenabsperrungen auch die Sicherheit im öffentlichen Raum sowie das Crowd Management berücksichtigt.